Geschichte
Über 100 Jahre Engagement für soziale Aufgaben, Gemeinschaft und Zusammenhalt in Biglen.
Die Anfänge
Schon im Jahr 1893 schlossen sich in Biglen engagierte, praktische Frauen zusammen, um in gemeinsamer Arbeit und mit persönlichem sowie materiellem Einsatz die Not von armen und bedürftigen Menschen zu lindern.
Es handelte sich dabei um keinen Verein im heutigen Sinn, sondern um einen losen Zusammenschluss ohne Statuten.
Offizielle Vereinsgründung
Mit der Aufstellung von Statuten im Jahr 1918 wurde der Frauenverein offiziell gegründet. Seit dieser Zeit besteht ein rechtskräftiger Verein, dessen Tätigkeitsgebiet im Lösen sozialer Aufgaben liegt – in Biglen sowie auch regional und überregional.
Aufbau wichtiger Institutionen
In den folgenden Jahrzehnten initiierte der Verein mehrere Einrichtungen,
die das Gemeindeleben nachhaltig prägten. Dazu zählen unter anderem die hauswirtschaftliche Fortbildungsschule, die Heimpflege (heutige Spitex) sowie der Kindergarten. Viele engagierte Frauen wirkten im Hintergrund – oft ohne namentlich erwähnt zu werden.
100 Jahre Verein
Im Jahr 2018 feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen.
Heute tritt er unter dem Namen «gemeinsam für biglen» auf
und engagiert sich weiterhin für soziale, kulturelle und generationenübergreifende Aufgaben.
Gemeinsam für alle Generationen
Das heutige Angebot umfasst unter anderem Bewegungs- und Sprachkurse,
Workshops, Begegnungsangebote für Seniorinnen und Senioren,
Hausaufgabenhilfe sowie kulturelle Veranstaltungen.
Die Mittel werden durch ehrenamtliche Arbeit, Mitgliederbeiträge und Spenden erwirtschaftet.
Die Chronik von «gemeinsam für biglen» erzählt die Geschichte eines Vereins, der sich über ein Jahrhundert hinweg erfolgreich weiterentwickelt hat. Was 1918 als Frauenverein mit dem Ziel begann, arme und benachteiligte Menschen zu unterstützen, wurde zu einer breit aufgestellten Organisation für die ganze Bevölkerung von Biglen.
Trotz gesellschaftlicher Veränderungen blieb der Grundgedanke stets derselbe: Menschen unterstützen, Gemeinschaft fördern und sich freiwillig für das Wohl anderer einsetzen. Der Verein leistete wichtige Beiträge zur Kinderbetreuung, zur Unterstützung älterer Menschen, zur Bildung und zum kulturellen Dorfleben. Seine Geschichte zeigt, wie viel durch gemeinschaftliches Engagement erreicht werden kann.
Die drei zentralen Ziele, die sich durch die gesamte Chronik ziehen, sind:
-
Sich für benachteiligte Menschen einsetzen.
-
Weiterbildung und Information ermöglichen.
-
Kontakte fördern und Gemeinschaft pflegen.
Damit steht die Chronik für hundert Jahre Solidarität, Anpassungsfähigkeit und freiwilliges Engagement – und für den Willen, diese Werte auch in Zukunft weiterzutragen.

